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Tagung 2004 (Norddeutschland)

Tagung 2004

55. Jahrestagung des VDVA in Norddeutschland und Dänemark (2004) - Zu Lande, zu Wasser und in der Luft

So hätte das Motto unserer Tagung 2004 lauten können, wenn nicht das Fliegen in Höhe 10 (Meter über dem Erdboden) kurzfristig aus der Planung hätte gestrichen werden müssen. Leider war seitens der Magnetversuchsanstalt an dem zuvor abgestimmten Datum kein Fahrbetrieb geplant, so dass wir den Besuch bei der Versuchsanstalt Lathen und die volle Fahrgeschwindigkeit von über 400 km/h nicht hätten auskosten dürfen. Also blieb nur noch Land und Wasser übrig, beides aber reichlich.

Am Samstag, dem 14. August, trafen bereits die meisten der über 50 Tagungsteilnehmer auf dem kleinen Bahnsteig in Eystrup ein, um mit einem Eisenbahntag das an Überraschungen reiche Programm zu beginnen. Die Sonne schien, es war nicht zu heiß. Und schon tauchte auf dem einsamen Streckengleis der blaue Esslinger Triebwagen T2 auf, um uns auf der nur noch zu ganz besonderen Gelegenheiten befahrenen Strecke der Verkehrsgesellschaft Hoya nach Bruchhausen-Vilsen zu bringen. Fotohalte an der alten Weserbrücke in Hoya und an einem romantischen Haltepunkt für Wanderer mitten im Wald ließen schon mal die Fotoapparate warm werden.

Bis die Zuggarnitur für den planmäßigen Dampfzug auf der Ersten Museumseisenbahn Deutschlands endgültig zusammengestellt war, konnten wir schon mal das Gelände erforschen. Ein Wagen war für unsere Gruppe reserviert, und so konnten wir dann bei einem „rustikalen Kaffeetrinken“ gemütlich die Landschaft an uns vorbeigleiten lassen. In Heiligenberg verließ unsere Lok den Zug, holte aus einem Nebengleis zwei dort abgestellte offene Güterwagen und rangierte sie in unseren Zug ein. Das Rätsel löste sich in Asendorf, wo eine so große Gruppe von Radwanderern den Zug erwartete, dass es Mühe kostete, alle Fahrräder auf den offenen Wagen unterzubringen. Langeweile gab es in der Zwischenzeit nicht, denn der Lokschuppen mit dem Wismarer Schienenbus und einer Ausstellung über die 40-jährige Geschichte der Museumsbahn konnte besichtigt werden. Bevor es zurück ging, musste die Lok mit einem langen Stahlseil auf dem Gegengleis erst mal den zu langen Zug aus dem Weichenbereich ziehen, damit sie sich ans andere Zugende ankuppeln konnte. In Bruchhausen-Vilsen erwartete uns eine Führung durch den großen Lokschuppen des Niedersächsischen Kleinbahn-Museums mit seinen fast 100 historischen Fahrzeugen. Gegen Abend konnten wir mit einem eigenen Sonderzug nochmals die Strecke abfahren, hatten dabei reichlich Gelegenheit, diesmal bei Fotohalten nur für uns den Zug mit der Kastenlok „Plettenberg“ und zwei Wagen von ehemaligen Überlandstraßenbahnen im Abendlicht festhalten zu können. Ein Bus brachte uns schließlich entlang der Eisenbahnstrecke über Syke zu unserem Haupttagungsort nach Bremen.


14.08.2004: Treffen der Teilnehmer in Eystrup, Fahrt mit dem VT 2 des DEV nach Bruchhausen-Vilsen


14.08.2004: Umsetzen mit Seil in Asendorf


14.08.2004: Der 18.00-Uhr-Zug als Dampfstraßenbahngarnitur (Zugkomposition auf Wunsch des VDVA) in der Heiligenberger Kurve


Der erste Tag der eigentlichen Nahverkehrs-Tagung war aber Hannover gewidmet. Die eineinhalbstündige Zugfahrt ging für die Teilnehmer, die einander meist seit einem Jahr nicht mehr gesehen hatten, rasch vorbei. Vor dem Hauptbahnhof in Hannover ist noch eine oberirdische Straßenbahnstrecke in Betrieb, und so konnten wir den grün-glänzenden Stadtbahntriebwagen 6001 besteigen und uns zum ersten Betriebshof, nach Glocksee, bringen lassen. Nach einem kurzen und interessanten Vortrag über die Hannoversche Straßenbahngeschichte konnten wir ins Betriebshofgelände ausschwärmen, um am ruhigen Sonntagmorgen in schönstem Sonnenlicht die abgestellten Fahrzeuge mit ihren unterschiedlichen Grundfarben zu fotografieren. Ein Gelenktriebwagen mit Beiwagen (522+1513) startete dann bereits mit etwas Verspätung, die durch spontane Fotohalte mit Niederlegen von störenden Verkehrszeichen nicht weniger wurde, über den ehemaligen Betriebshof Vahrenwald zur Schleife Stadthalle, wo uns zur Fortsetzung unserer Fahrt Oldtimer erwarteten, ein Zweiwagenzug mit dem Tw 178 und der Solo-Tw 239. Beide ließen sich an der Zwischenendstelle Wissenschaftspark mit ihrem mittleren Wendegleis gut nebeneinander fotografieren. An der Endstelle Garbsen erschloss sich der Sinn der Auswahl unserer Museumsfahrzeuge. Obwohl dort keine Wendeschleife mehr vorhanden ist, kann man durch einfaches Umkuppeln des Beiwagens vom einen Triebwagen zum anderen historische Beiwagenzüge fahren, wenn es nur auch Zweirichtungsfahrzeuge sind. Ein Fotohalt bei der Rückfahrt auf der Mittellandkanalbrücke ist auch nichts Alltägliches. So wuchs die Verspätung, aber das Fotografieren der modernen, ja sogar futuristischen Züge auf dem Betriebshof Leinhausen wollten wir nicht ausfallen lassen. So freuten wir uns, dass unser Anschlussbus, ebenfalls ein Oldtimerbus, den wir erst in der Endschleife Messe/Ost besteigen sollten, uns das letzte Stück Weges entgegenkam und uns auf kürzerem Weg zum Historischen Straßenbahnmuseum in Wehmingen fast pünktlich brachte.

Wieder bewährte sich das schöne Wetter, und wir konnten die Parade der betriebsfähigen Straßenbahnen, die an diesem Sonntag vorgesehen war, an uns vorbeiziehen lassen. Den Hintergrund der Bilder schmückten zahlreiche Oldtimerautos, deren Besitzer mit ihrem historischen Fahrzeug freien Eintritt bekamen. Straßenbahnfahrzeuge aus Neunkirchen, Wien, Berlin, Hannover, Düsseldorf und Arbeitsfahrzeuge aus Hannover waren unterwegs. Wer mitfuhr, konnte die erst vor kurzem in Betrieb gegangene Streckenverlängerung im angrenzenden Wald befahren, vorbei an nicht mehr so vielen Triebwagen wie früher, die auch nicht mehr so besorgniserregend aussahen wie bei unserem letzten Besuch. Aber Arbeit gibt es dort noch immer genügend zu tun.

Nach der Rückfahrt mit unserem Sonderbus zur Hannoverschen Straßenbahnschleife Messe/Ost erwartete uns der wunderschöne Zug 129+1039, es ging vorbei an den Resten der EXPO 2000 zur Schleife Fasanenkrug und zum Betriebshof Buchholz, wo wir neben den Museumsfahrzeugen des Tages unter anderen auch noch den Pferdebahnwagen 84 sehen konnten. Erlebnisse genug, um die Rückfahrt nach Bremen zufrieden anzutreten.


15.08.2004: Tw 6001 holt die Gruppe am Bahnhof ab.


15.08.2004: Tw 522+1513 in der Humboldtstraße.


15.08.2004: Aufbau-Tw 239+Bw 1039 sowie Stahl-Tw 178 auf der Fahrt von Garbsen.


15.08.2004: Nordwaggon Holz-Tw 129 mit Beiwagen 1039 Feldbuschwende.


15.08.2004: "Hildesheimer" Tw 710 als Teil der Fahrzeugausstellung im Btf. Buchholz.


15.08.2004: Kurzbesuch im Hannoverschen Straßenbahn-Museum Wehmingen mit Fahrzeugparade.


15.08.2004: Tw 2 ex Neunkirchen auf der Fahrtstrecke im Hannoverschen Straßenbahn-Museum. 


Am nächsten Tag, Montag dem 16. August, erkundeten wir unsere erste Gastgeberstadt, Bremen. Die Sonderfahrt begann in unmittelbarer Nähe des Hauptbahnhofs und unseres Hotels, wo wir unsere beiden Sonderzüge, den Großraumzug 811+1806 und den Gelenkdreiachser 917, erwarteten. Die eigenen Bahnkörper auf der Strecke nach Gröpelingen boten Gelegenheit für Fotohalte, und in Gröpelingen konnten wir in Ruhe den lebhaften Verkehr an der Endstation und im Depotgelände mit allen Generationen der modernen Bremer Fahrzeuge beobachten.

Auf dem Weg zur neuen Endschleife in Borgfeld bot sich an einem Fachwerkbau ein zusätzlicher Fotohalt an, und an der Endstelle sind bereits die Gleisstutzen zur Verlängerung nach Falkenberg verlegt, in die einer unserer Sonderwagen natürlich hineinstieß. Wann bekommt man sonst die Gelegenheit, Züge auf noch nicht befahrenen Gleisen zu fotografieren? Auf der Rückfahrt hielten wir natürlich an der Haltestelle vor der Horner Mühle, ein solches Bild mit Straßenbahn ist sonst nur in Holland möglich. An der im Planverkehr nicht mehr bedienten Schleife Bürgerpark wurde uns wieder Besonderes geboten. Zu unseren beiden Sonderzügen war noch der Hansa-Gelenkzug 445+1458 dazugestoßen, und es wurde solange im Gleisstutzen und in der Schleife rangiert, bis schließlich alle drei Züge mit dem Schlossgebäude im Hintergrund auf ein Bild zu bannen waren.

Der Gelenkzug nahm uns zur Weiterfahrt zur für viele von uns noch unbekannten, neu gebauten Flughafenstrecke auf. In der dortigen Schleife hieß es zunächst mal „Aussteigen und Abwarten“, aber dann kamen schon aus der nahen Service-Werkstatt als unangekündigter Programmpunkt die Bremer Service-Züge der Reihe nach angefahren, um uns eine Arbeitswagenparade zu bieten. Schließlich fuhren wir dann auch noch zur Hauptwerkstatt, um uns fachgerecht dort die Arbeitsabläufe erklären zu lassen. Die Bremer sind stolz auf ihren Gleismesszug, der mit modernster Technik den Gleiszustand aufnimmt und auch an interessierte Partnerbetriebe verliehen wird. Aber auch für das leibliche Wohl war gesorgt, in der Kantine konnten wir uns für den weiteren Tageslauf stärken.

Der Nachmittag bot die Fahrt über fast das gesamte restliche Netz der Bremer Straßenbahn, zur Endstation Huchting in den Süden, zum neuen Endpunkt Universität im Norden mit dem markanten Fallturm, in dem wie in einer Raumstation Experimente mit der Schwerelosigkeit gemacht werden, und schließlich durch die östliche Vorstadt zum Weserwehr, immer mit Fotohalten an passenden Stellen. Und dann war noch ein Foto mit den beiden Museumswagen 134 und 701 auf der reinen Betriebsstrecke in der Georg-Bitter-Straße möglich. Diese dient der Zufahrt vom Weserwehr zum Betriebshof Sebaldsbrück, in dem die Bremer Museumsfahrzeuge ihre Heimat gefunden haben. Nach einer Besichtigung der reichhaltigen Ausstellung zur Bremer Straßenbahngeschichte waren alle Museumsfahrzeuge vor der Fahrzeughalle aufgestellt und boten im Licht der wieder scheinenden Sonne ein sehr schönes Bild.

Am Abend waren wir in das neue Verwaltungsgebäude der BSAG eingeladen, um vom Vorstandsvorsitzenden der Bremer Straßenbahn, Herrn Drechsler, persönlich über die geplanten Netzerweiterungen, die neuen Fahrzeuge und die Zukunft der BSAG informiert zu werden. Für den temperamentvollen Vortrag und die ausführlichen Antworten auf unsere Fragen sagen wir herzlichen Dank!


16.08.2004: Tw 811+Bw 1806 sowie Tw 917 in Borgfeld.


16.08.2004: Mittäglicher Fahrzeugtausch am Bürgerpark: Tw 811+Bw 1806, Tw 917, Tw 445+Bw 1458.


16.08.2004: Arbeitswagenparade am Flughafen: AT6+Gleismesszug.


16.08.2004: Bei der Besichtigung der BSAG-Servicewerkstatt wurden die Arbeitsfahrzeuge - hier EGW - extra nach draußen gefahren.


16.08.2004: Treffen der Fahrzeuggenerationen in Huchting: Wegmann 3549 SL 1/Hansa 445/Niederflur-Tw 3041.


16.08.2004: Tw 445+Bw 1458 Universität/Naturwissenschaften 1.


16.08.2004: Zusammentreffen in der Georg-Bitter-Straße: Tw 701 und Tw 134 sowie Hansa-Zug 445+1458.


16.08.2004: Fahrzeugparade mit allen Museumswagen in Sebaldsbrück.


16.08.2004: Der VDVA-Vorsitzende Rolf Hafke dankt dem BSAG-Vorstandsvorsitzenden Georg Drechsler für seinen informativen Vortrag. 


Die geplante Fahrt zur Magnetschwebebahn nach Lathen am Dienstag, dem 17. August, musste durch einen Besuch in Bielefeld ersetzt werden. Obwohl das Stadtbahnnetz dort nur klein ist, war das kein schlechter Tausch. So viel hat sich seit unserem letzten Besuch dort verändert. Zwar dauerte die Anreise zwei Stunden. Aber wir sahen modernste Fahrzeuge und modernste Leittechnik bei unserer Besichtigung des Betriebshofes und der Werkstatt Sieker, der an alter Stelle neu gebaut worden war. Und als besonderes Zuckerl wurde uns der aufbewahrte, aber noch nicht restaurierte Schleifwagen 891 gezeigt, der vom Wetter geschützt, aber ohne Gleis auf seine Aufarbeitung wartet.

Nach der Führung durch das weitläufige Gelände wartete auf uns ein dunkelblau lackiertes Sonderfahrzeug, genannt der „Sparren-Express“, der achtachsige Partywagen 500, der 1998 aus zwei Duewag-Triebwagen entstanden war. An der Bar und auf den Tischen stand ein lecker anzusehendes, überquellendes Büfett bereit und ließ uns das Wasser im Mund zusammenlaufen, bis wir im Stumpfgleis am Adenauerplatz, dem Überrest der zweiten oberirdischen Stadtstrecke, eintrafen und uns dort auf Einladung der moBiel in Ruhe an ihm laben konnten. Bei unserer Abfahrt Richtung Senne kam uns dann zum krönenden Abschluss der Mittagspause auch noch der Gleisunterhaltungswagen 510 entgegen, kein ausmusterungsreifes Uraltfahrzeug, sondern ebenfalls ein durch Umbau entstandener moderner Gelenktriebwagen, der mit seinen glatten Seitenwänden für die moderne Bielefelder Stadtbahn wirbt.

Allerdings war dann auch der Zeitplan so beansprucht, dass die weitere Fahrt zwar ins selten befahrene Gleisdreieck Brackwede, nicht mehr aber zur Endstation Senne führte. Zurück ging es dann aus dem Süden von Bielefeld ans andere Stadtende, auf die neue und in den letzten Jahren mehrfach verlängerte Strecke zur Universität. Und immer bestand die Möglichkeit, neuen Durst mit einem Bier zu löschen. Vielen Dank!


17.08.2004: Beim Depotrundgang konnten auch die 4x-Beiwagen 512 und 513 abgelichtet werden.


17.08.2004: Dank engagierter Mitarbeiter von mobiel konnte die alte Schleiflok 891 vorerst sicher und geschützt untergestellt werden.


17.08.2004: Am Adenauerplatz konnte der Schleifwagen abgelichtet werden.


17.08.2004: Mit dem Sparrenexpress wurde auch die Neubaustrecke nach Lohmannshof befahren. Hier der Sonderwagen in der Wendeschleife. 



Am Mittwoch, dem 18. August, war Gelegenheit, etwas Ruhe und Urlaubsstimmung einkehren zu lassen. Eine lange Anreise machte zwar einen frühen Start bereits um 7 Uhr in Bremen notwendig, aber zwei Stunden später konnten wir uns von Meeresluft umfächeln lassen. Von Emden aus starteten wir mit einem schnellen Katamaran in Richtung der Nordseeinsel Borkum. Dort wartete der Inselbahnzug mit Diesellok auf die Schiffsreisenden, inzwischen ebenfalls ein modernes Verkehrsmittel auf einer gut ausgebauten, zweigleisigen Strecke zum Ort Borkum. Von den früher vorhandenen, vielen Zweiggleisen zu den Kasernen und auch Waffenstellungen in den Dünen ist keine Spur mehr zu sehen. Auch die in zahlreichen Büchern dokumentierten altertümlichen Werkstätten sind durch ein modernes Gebäude ersetzt worden, in dem für die heutigen Fahrzeuge und einen rationellen Betrieb nur noch wenige Arbeitsplätze notwendig sind.

Aber die historischen Fahrzeuge werden liebevoll unterhalten, und so wartete als erstes ein sehr gut aussehender, dunkelrot glänzender kurzer Mercedes-Bus auf eine der beiden Gruppen, in die wir uns hatten aufteilen müssen. Mit humorvollen Bemerkungen und Erläuterungen des Fahrers zwängte er sich durch die schmalen und kurvenreichen Ortsstraßen hinaus in die Dünen auf Wegen, die eher wie Wanderwege aussehen und auch von vielen Fahrradfahrern in ihrem Urlaub benützt werden. Vom etwa 20 Meter hohen höchsten Berg genossen wir den Ausblick über die Insel. Zurück ging es entlang der Bahnstrecke. Dank der guten Planung trafen wir hier auf die zweite Gruppe, die inzwischen mit dem Wismarer Triebwagen T1 losgefahren waren. Fotos mit beiden historischen Fahrzeugen waren der Lohn. Am Hafenbahnhof wechselten wir die Fahrzeuge, so dass alle Teilnehmer beides erleben konnte.
Nach einer Werkstattführung und einer individuellen Mittagspause, in der einige Vereinsmitglieder im wahrsten Wortsinn in der Nordsee baden gingen, trafen wir uns wieder zur Fahrt mit dem an diesem Tag planmäßig verkehrenden Dampfzug. Erfreulich für die Inselbahn: er quoll fast über von Fahrgästen. Und alle genossen die Möglichkeit, unterwegs bei einem Fotohalt ein Erinnerungsfoto von Mutti und Kindern vor der Lok zu machen. Aber das gehört eben dazu zu einem erfolgreichen Inselurlaub. Weil nun die Lok schon mal angeheizt war, setzte sie sich später auch vor den Planzug, der uns wieder zu unserer Heimfahrt mit dem Schiff mitnahm. Bei schöner Abendsonne und nicht zu heftigem Wind genossen wir die frische Seeluft.


18.08.2004: Mit dem Wismarer Schienenbus T1 fand eine nette Fotofahrt statt - hier am Jakob-van-Dyken-Weg.


18.08.2004: Schienenbus T1 trifft den historischen Omnibus, mit dem der andere Teil der Gruppe eine Inselrundfahrt machte, auf dem Weg zur Reede.


18.08.2004: Extra für den VDVA wurde auf dem 16.30-Uhr-Zug der Kleinbahn die alte Wagengarnitur mit der Dampflok eingesetzt.


18.08.2004: Auf dem Rückweg mit der Fähre kommt der Borkum-Katamaran "Nordlicht" entgegen, der die Gruppe am Morgen auf die Nordseeinsel gebracht hatte.



Nun war es Zeit, die Zelte in Bremen abzubrechen und nach Hamburg umzuziehen. Nicht ganz so bald wie am Tag vorher, aber doch wieder mit Besonderem. Die Verbindung zwischen Bremen und Hamburg wird inzwischen nicht mehr nur von der DB betrieben, sondern auch durch den „Metronom“ mit eigenen Doppelstockzügen schnell und pünktlich hergestellt. So lernten wir auch diese Betriebsform kennen und konnten dabei auch wegen der Bauarbeiten auf der direkten und gesperrten Hamburger Strecke die Güterzugstrecke über den Rangierbahnhof Maschen befahren.

Für den VDVA war eine eigene Fassung des „Verkehrshistorischen Tages“, eines Tagesprogramms für Hamburger Eisenbahninteressierte einmal im Jahr, zusammengestellt worden. Für den Gepäcktransfer zum Hotel war durch Hamburger Straßenbahnfreunde vorgesorgt. So konnten wir unbeschwert das umfangreiche Hamburger Programm beginnen. Zwar wurden momentan Betriebsstörungen auf der U-Bahn durch die Lautsprecher gemeldet, aber unsere beiden Sonderzüge, der eine mit den grünen historischen Triebwagen T11/T220, der andere, ein DT1 als der Partyzug „Hanseat“, in dem man eine Erfrischung zu sich nehmen konnte, wurden doch irgendwie pünktlich in den Fahrplan eingefädelt. In Gegenrichtung umrundeten sie mit unseren zwei Gruppen die Innenstadt (vom Führerstand konnte man die Begegnung fotografieren) und trafen einander wieder im Werkstattgelände in Barmbek. Nach einem guten Mittagessen im Restaurant der HOCHBAHN erhielten wir wieder eine fachkundige Führung durch die U-Bahn-Werkstätten. Auch ein einsamer Straßenbahntriebwagen 3642 war auf einem Gleisstumpf zu entdecken. Im Freigelände standen weitere Museumsfahrzeuge zur Aufarbeitung. Nur schwer konnten wir uns trennen, um mit den beiden Sonderzügen jeweils das fehlende Stück des U-Bahn-Rings zu befahren und endgültig am Jungfernstieg, der Hamburger Prachtadresse an der Binnenalster, auszusteigen.

Ein kurzer Weg zum Schiffsanleger, aber dort wartete leider nicht der Alsterdampfer „St. Georg“, der uns wieder einen Höhepunkt unserer Tagung zu Wasser hätte bieten sollen. Für ein ausgefallenes Bauteil hatte man nicht rechtzeitig Ersatz beschaffen können, und so tröstete uns die „Osterbek“. Quer über die Binnenalster ging es dann in einen der vielen Kanäle, die die Hamburger Vorstädte durchziehen, wieder Richtung Barmbek zum Anleger am Museum der Arbeit. Dort warteten gleich zwei historische Busse auf uns, ein Magirus und ein Büssing im Rot der VHH, und brachten uns zu unserem Hotel. Der Rest des Tages war der Mitgliederversammlung im Museum für Hamburgische Geschichte vorbehalten.


19.08.2004: So weit ist es schon gekommen: Nach der pünktlichen Anreise mit dem metronom von Bremen nach Hamburg blieb vor der U-Bahn-Fahrt noch ein wenig Zeit, Bilder zu machen. Mangels Straßenbahn mussten in Hamburg eben Bus-Bilder ausreichen. Hier ein Citaro-Gelenkbus vor dem Hauptbahnhof Hamburg.


19.08.2004: Die historischen U-Bahn-Tw 11 + Tw 220 in der Haltestelle Borgweg.


19.08.2004: Bei der Besichtigung der U-Bahn-Hauptwerkstatt konnte auch der gerade abgenommene DT-4-Tw 217 abgelichtet werden.


19.08.2004: Der Straßenbahnwagen 3642 hat schon bessere Tage gesehen. In der U-Bahn-Hauptwerkstatt steht er allerdings geschützt und in guten Händen.


19.08.2004: Fahrzeugparade in der U-Bahn-Hwst, u.a. mit Diesellok, aufzuarbeitendem U-Bahn-Wagen, Tw 11+Tw 220, "Hanseat" Tw 516.


19.08.2004: Der DT-1 516 "Hanseat" brachte die Gruppe zum Jungfernstieg.


19.08.2004: Die Alsterschiffsfahrt musste mit dem ältesten Alsterschiff "Osterbek" durchgeführt werden, da der Museumsdampfer "St. Georg" leider aus technischen Gründen ausfiel. Hier die "Osterbek" beim Fotohalt mit Scheinrundfahrt.


19.08.2004: Mit zwei historischen Bussen wurden die Teilnehmer beim Museum für Arbeit in Barmbek abgeholt und nach einer kurzen Stadtrundfahrt zum Hotel gebracht.


Der nächste Vormittag, Freitag 20. August, konnte für eigene Erkundungen genützt werden. Die meisten von uns hatten sich jedoch für ein bei einer Tagung bisher nur selten vertretenes Verkehrsmittel entschieden, für den Besuch des Miniatur-Wunderlandes in der Hamburger Speicherstadt. Es hatte schon seit seinem Start vor zwei Jahren viel Aufsehen als die vielleicht größte Modellbahnanlage der Welt erregt und war durch einige Fernsehsendungen in mehreren Sendern bekannt geworden. Da musste man doch die Gelegenheit nützen, erst recht, wenn man dabei auch einen Blick hinter die Kulissen werfen konnte. In der Ferienzeit stauen sich inzwischen die Besucher vor dem Eingang und warten auf Einlass, damit sich nicht zu viele Leute vor der Anlage drängen. Aber dank unseres angemeldeten Gruppenbesuchs hatten wir keine Schwierigkeiten mit Wartezeiten. Wer drin war, durfte drin bleiben, solange er wollte, auch den ganzen Vormittag.

Denn der Nachmittag war für den Besuch des Lokschuppens in Aumühle vorgesehen. Eine individuelle Anreise erwies sich kaum als problematisch. Es fanden sich viele unserer Teilnehmer dort ein, um mit der Feldbahn Runden zu drehen, den alten Wechselstrom-S-Bahnzug, die preußischen Abteilwagen und die umfangreiche Zubehörsammlung zu sehen oder sich im Lehrstellwerk informieren zu lassen. Höhepunkt war sicherlich der dort untergestellte doppelstöckige Straßenbahnwagen 56 der elektrischen Kleinbahn Altrahlstedt – Volksdorf, der 1906 bei Busch entstanden war. Für den rechtzeitigen Rückweg wählten wir wieder die S-Bahn, einigen blieb noch Zeit für eine Unterbrechung in der Innenstadt.

Am Abend trafen sich die meisten zu einem hamburgischen Abendessen während einer Elbefahrt mit einer Barkasse die Norderelbe aufwärts und die Süderelbe zurück, also viel mehr als nur eine Hafenrundfahrt. Der für uns zusammengestellte Hanseatenschmaus mundete allen vorzüglich. Die Atmosphäre war zauberhaft, gerade während der Rückfahrt hatte man die beleuchtete Stadtkulisse von Hamburg vor Augen, und auch ein Feuerwerk über der Stadt war pünktlich bestellt.


20.08.2004: Das Miniatur-Wunderland befindet sich in der historischen Speicherstadt. 


20.08.2004: Beim Blick hinter die Kulissen wurde auch der "Schattenbahnhof" des Faller-Car-Systems besichtigt. 


20.08.2004: Hamburger Szene. 


20.08.2004: Ländliche Idylle im Miniatur-Wunderland. 


20.08.2004: Nacht im Miniatur-Wunderland. Hinten die Köhlbrandbrücke.


20.08.2004: Ausgestellte Fahrzeuge in Aumühle.


20.08.2004: Der Doppelstockwagen 56 der elektrischen Kleinbahn Altrahlstedt - Volksdorf - Wohldorf.
Diese Kleinbahn (der Lübeck-Büchener Eisenbahn) nahm am 1. Oktober 1904 den Betrieb auf zwischen Altrahlstedt und volksdorf. 1907 erfolgte die Verlängerung bis Wohldorf (1934 wurde ein Großteil wieder demontiert). Auf dem 1,2 km langen Reststück zwischen Ohlstedt und Wohldorf betrieb die HHA noch bis zum 29. Jan. 1961 die "Wohldorfer Straßenbahn" (auch Kleinbahn genannt). Eine entsprechende Ausstellung im Lokschuppen Aumühle würdigt dieses Ereingnis am 5. Sept. + 3. Oktober (jewils 11 - 17 Uhr), zugleich erscheint eine neue "gelbe" Schrift beim VVM.


Auch wenn es in Hamburg noch viel mehr im U-Bahn- und im S-Bahn-Netz hätte zu sehen geben können, mussten wir uns doch wieder von der Stadt trennen, um das Straßenbahnbahnmuseum am Schönberger Strand auch noch besuchen zu können. In Kiel erwartete uns der Sonderzug mit Dampflok und zweiachsigen Personenwagen, verstärkt mit den LBE-Doppelstockwagen, in denen wir unsere Plätze bekamen, und ließen uns auf direktem Weg zum Schönberger Strand bringen. Was dort in der Zwischenzeit entstanden ist, ist schon bewundernswert. Sowohl schmalspurige Straßenbahnen aus Kiel als auch normalspurige aus anderen Betrieben Deutschlands können dort fahren. So hatten wir bei vielen Runden die Möglichkeit, entweder selbst mitzufahren oder unterwegs vor allem die Hamburger Triebwagen zu fotografieren, die dem Museumsverein besonders am Herzen liegen. Der V2U, der noch mitten im Aufbau ist, wurde trotzdem extra für uns in Bewegung gesetzt.


21.08.2004: Ab Kiel HBF ging's mit dem VVM-Dampfzug nach Schönberger Strand.


21.08.2004: Der älteste fahrfähige Hamburger Straßenbahnwagen drehte eisern seine Runden. Hier in der Wendeschleife mit dem Gleis-Seitenwechsel für die 1100-mm-Wagen.


21.08.2004: Der V6-Tw 3361 durfte zwar noch keine Fahrgäste befördern, aber einmal das Sonnenlicht sehen. Gefolgt wird er vom betriebsfähigen Tw 241 der Straßenbahn Kiel.


21.08.2004: Noch ein Hamburger Tw, der eine fahrgastlose Probefahrt absolvierte. Gefolgt wird er vom Hannoveraner Stahl-Tw 202, der schon seit einigen Jahren fleißig die Straßenbahnfahrgäste am Schönberger Strand befördert.


Dann trennten sich die Wege der Fahrtteilnehmer. Die einen fuhren mit dem Schiff zurück nach Kiel und von da nach Hause, die anderen hatten immer noch nicht genug gesehen und machten sich mit einem Sonderbus auf zur Vogelfluglinie, um noch zwei Tage in Dänemark anzuhängen.

Am Bahnhof Ringsted wurden wir bereits mit einem eigenen Sonderbus des Straßenbahnmuseums Skjöldenæsholm von seinem Vorsitzenden, Mikael Lund, empfangen, der uns zum Hotel brachte, den Bus aber nicht wieder wegfahren ließ, sondern auf uns zu einer weiteren Tour am Abend wartete. Obwohl unser Programm die Besichtigung des Museums erst für den nächsten Tag vorgesehen hatte, fuhren wir in der Dämmerung dorthin, wo wir zu einem ganz speziellen Abend eingeladen waren. Extra für uns fuhren wir mit solchen Wagen schon mal auf die Strecke, die für den planmäßigen Dienst am nächsten Tag nicht vorgesehen waren. Das ist bei 31 betriebsfähigen Garnituren nicht schwer, solche auszusuchen. Die Museumsstrecke liegt ja auf einer ehemaligen Eisenbahntrasse und führt ein Stück weit in einen Wald hinein, in dem die Besucher Wanderungen durchführen und Picknicks machen können. Dann wurde uns etwas geboten, was eigentlich sonst nur für Vereinsmitglieder des Museums Wirklichkeit werden kann. Die Streckenbeleuchtung, nicht zu hell, war eingeschaltet, unsere Innenbeleuchtung in den Wagen wurde ausgeschaltet, und so erlebten wir zauberhafte Fahrten durch den dunklen Wald bei Sternenlicht zur Endstation und zurück. Und zum Abschluss waren wir im Depot zu Getränken eingeladen.
Auch am nächsten Tag wurden wir wieder mit dem Sonderbus abgeholt, er fuhr aber einen etwas anderen Weg, nämlich zum Depot, wo uns sonst nicht zugängliche Museumswagen, Busse und andere bewahrenswerte Dinge aus der Straßenbahngeschichte gezeigt wurden, die aus der aufgelösten HT-Sammlung in Kopenhagen übernommen worden waren. Danach konnten wir an dem ganz normalen Museumstag teilnehmen, an dem alle 10 Minuten ein anderer Zug aus der Sammlung die Strecke befährt. Vom Parkplatz am Haupteingang werden die Besucher übrigens mit einem schmalspurigen Straßenbahnwagen regelmäßig abgeholt, und der ist der eigentliche Kassenraum.

Auch für einen Mittagsimbiss mit dänischem Smörrebröd war gesorgt. Für Fans der letzte Höhepunkt war später die Gelegenheit, die Museumsstraßenbahnwagen, die meisten aus Kopenhagen, aber auch aus ihrem Asyl Alexandria, aus Hamburg, Brüssel, Düsseldorf, Basel, Rostock wieder selbst über die Strecke fahren zu können. Herzlichen Dank für die große Gastfreundschaft vor allem an Michael Lund!

Am Abend saßen wir gemütlich zu unserem obligatorischen Abendessen zusammen, diesmal ein Dänisches Büfett, und ließen die Erlebnisse der letzten Tage noch mal in Gedanken an uns vorbeiziehen.


21.08.2004: Am Abend konnte schon einmal die Strecke inspiziert werden. Und wer wollte, konnte bei den Mondscheinfahrten einen Wagen selbst in die Hand nehmen.


22.08.2004: Ein Teil der im letzten Jahr übernommenen Sammlung des Kopenhagener Verkehrsbetriebs HT wurde temporär gut und trocken eingelagert. In wenigen Jahren ist die dritte Halle in Skjoldenaesholm fertig.


22.08.2004: Ein klassischer Kopenhagener Zug an der Endstelle


22.08.2004: Der Düsseldorfer Tw 2412 im äußeren Zustand seines Probeeinsatzes in Kopenhagen


22.08.2004: Der Meterspur-Pendel mit Tw 3 aus Aarhus. Das Fahrzeug wurde auf einem Nordwaggon-Fahrgestell nach dem Krieg aufgebaut.


22.08.2004: Reko-Tw 797+Bw 924 aus Rostock dienen als Verkaufswagen an der Endstelle. Der Platz in der Wendeschleife ist ein beliebtes Picknick-Ziel.


22.08.2004: Duewag-Gelenkwagen 815 aus Alexandria. Anfang der 70er Jahre gelangten insgesamt 100 Triebwagen dieses Typs von Kopenhagen in die Ägyptische Hafenstadt.


22.08.2004: Der beliebteste Wagen der Doppeldecker ...


22.08.2004: ... auch bei den VDVA-Reisenden.


22.08.2004: Mittags in der Wagenhalle gab's Smörrebröd!!!!


22.08.2004: Tw 17 war einer von ca. 15 Wagen, die auf der Normalspurstrecke abwechselnd eingesetzt wurden. Einfach klasse!


22.08.2004: Auch für die Hamburger VDVA-Mitglieder gab's mal wieder einen richtigen Straßenbahnwagen zu bestaunen. V6-Tw 3657 an der Endstelle.


22.08.2004: Rolf Hafke (links) und René Felgentreu danken dem Direktor des Straßenbahnmuseums Skjoldenaesholm, Mikael Lund, für das tolle Programm und für das sehenswerte Museum. Wir kommen wieder!


22.08.2004: Der Ausblick auf die VDVA-Tagung 2005 in Belgien: Der Brüsseler PCC-Tw 7000 präsentiert sich in Hamburger Farben so, wie er zur Probe in Kopenhagen gefahren ist.


Der dann auch für die Hartgesottensten letzte Tag, Montag, der 23. August, war nochmals voll von Ereignissen. Eine Eisenbahnfahrt brachte uns von Ringsted zunächst nach Kopenhagen, von dort aber durch den neuen Tunnel gleich weiter bis nach Schweden, so dass Malmö fast wie ein Vorort von Kopenhagen erreicht werden kann.

Am Bahnhof abgeholt wurden wir wieder mit einem historischen Bus und verbrachten den Vormittag dort mit den beiden Museumsstraßenbahnwagen 20 und 100, die extra für uns am Montag in planmäßigen Betrieb gesetzt wurden. Das bedeutet, dass sie abwechselnd die beiden Enden der Strecke befuhren und einander immer am Gleisdreieck in der Streckenmitte kreuzten. So ergaben sich viele Fotomöglichkeiten entlang der Strecke und am Schloss von Malmö.

Am frühen Nachmittag ging es zurück zu einem Vorstadtbahnhof von Kopenhagen, in dessen Nähe das Betriebsgelände der neuen, automatischen U-Bahn zu Fuß zu erreichen ist. Alles wirkt noch sehr sauber und wird auch noch von der Herstellerfirma Ansaldo betreut. Wir sahen die Werkstatt, das neueste, gerade erst angelieferte Fahrzeug, viele Arbeitsfahrzeuge und die Leitzentrale. Aber groß ist das System ja noch nicht, eine Haupt- und eine Stichstrecke, die bald verlängert werden soll. So fuhren wir mit dem schönen freien Blick nach vorne über die Strecke, anfangs noch ohne jede Bebauung, bis sie in der Nähe der Innenstadt dann in den Tunnel abtaucht. Im Außenbereich haben die Bahnhöfe normale Bahnsteige wie jede U-Bahn bei uns, in den Innenstadttunnels sind die Bahnsteige durch Glaswände mit Türen abgegrenzt, die synchron mit den Wagentüren aufgehen müssen. Das scheint alles schon recht gut zu funktionieren.

Aber auch dieser Ausflug in den Norden war nun zu Ende, und wir freuen uns alle auf die nächste Tagung 2005 Anfang Juli in Belgien, für die die Vorbereitungen schon auf Hochtouren laufen.


23.08.2004 Malmö: Die beiden Museums-Tw 20 und 100 stehen für die VDVA-Gruppe bereit. 


23.08.2004 Malmö: Tw 100. 


23.08.2004 Malmö: Der ex-Berliner Reko-Tw 3018 in Restaurierung.


23.08.2004 Kopenhagen: Innenaufnahme eines neuen Metro-Zuges. 


23.08.2004 Kopenhagen: Metro-Zug im Betriebshof.


23.08.2004 Kopenhagen: Die Fahrt im Panorama-Abteil gehörte selbstverständlich dazu. 


Ein besonderer Dank allen Organisatoren, vor allem an die ausrichtenden Vereine und deren Aktive, an mehrere stellvertretende Betriebsleiter und an die Vereinsvorsitzenden in Hannover, Bremen, Hamburg, beim VVM und die Museumsdirektoren in Skjoldenæsholm und Malmö – es waren erlebnisreiche Tage!



Fotos: Ingo Teschke und Thomas Vehlber


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